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Die Narbonner Archive

 

Die Archive sind die Erinnerung der Stadt, ihrer Institutionen, Stätten, Ereignisse, Menschen, ein öffentlicher Dienst mit freiem und kostenlosem Zugang, mit der Aufgabe, alle Dokumente der städtischen Dienste und Einrichtungen, aus Privatarchiven (Käufe, Schenkungen, Legate) zu sammeln, zu bewahren, zu ordnen, zu kommunizieren und zur Geltung zu bringen, um diese Informationen allen zugänglich zu machen: den Abgeordneten, städtischen Einrichtungen und Privatpersonen.

  • Die Archivsammlungen

Der Großteil der Sammlungen betrifft die Stadt Narbonne vom 12. Jahrhundert bis heute.

Die alten Archive: 1148 bis 1789
Diese Archive, die die Erweiterung der Kompetenzen der Stadtverwaltung zeigen, die Beschlüsse des Stadtrates (1557), die Begründungsakten und politischen Akten der Kommune (1148) und die Sammlung der Steuerregister über Abgaben und Buchführung (1255), gehören durch die Anzahl und die Zusammensetzung der Sammlungen zu den reichsten und bedeutendsten Frankreichs. Zu diesem Ensemble kommen die Register der 5 Kirchen von Narbonne (1569), die Krankenhausarchive (17. Jhd.) und eine Vielzahl von Dokumenten zur Landwirtschaft, Industrie, den nationalen und internationalen Handel, den Kultus, die Fürsorge, die militärischen Angelegenheiten…

Die modernen Archive: 1790 bis 1983
Die aus den verschiedenen Abteilungen der Stadtverwaltung hervorgehenden Archive, die nach und nach seit 1790 eingerichtet wurden, sind besonders reichhaltig: Unterlagen und Beschlüsse des Stadtrates, Verordnungen, Erhebungen, militärische Angelegenheiten, Polizei, Wählerlisten, öffentliche Gebäude, Personenstand, Baugenehmigungen, Kataster und Grundsteuer…

Die zeitgenössischen Archive: ab 1983.
Diese Unterlagen, die aus allen Abteilungen der Stadtverwaltung stammen und die heute Entscheidungsinstrumente und behördliche Nachweise darstellen, sind der Stoff der zukünftigen Geschichte. 

 

  • Einsicht und Kommunikation der Dokumente und Werke

Ausschließlich vor Ort, im Lesesaal und unter Einhaltung der gesetzlich festgelegten Fristen, montags bis freitags von 8:15 bis 11:50 Uhr und von 14:00 bis 18:00 Uhr.
Die Mitarbeiter der Archive beraten und orientieren die Leser bei ihrer Suche.

  • Schriftliche Suchanfragen

Dieser Service beantwortet schriftlich eingereichte, kurze und klare Anfragen, indem den Interessenten die entsprechenden dokumentarischen Referenzen und Quellen mitgeteilt werden. Allerdings sind die Mitarbeiter keineswegs dazu angehalten, die Nachforschungen anstelle der Interessenten durchzuführen, nur die Anfragen aus behördlichen oder rechtlichen Gründen (Grundbuch, Rente, Nachlass) werden speziell bearbeitet und erhalten besondere Unterstützung.

  • Reproduktion der Unterlagen

Sofern es der Staat erlaubt, ist die Reproduktion (Fotokopien für lose Unterlagen, Fotografien, Scannen) möglich, entweder von den Archivmitarbeitern nach Entgelt oder durch den Interessenten, der dazu zuvor eine Genehmigung einholen muss.

 

 

 

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